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Über uns

Belastende Ereignisse oder Lebensumstände - z. B. Traumatisierungen aller Art, Todesfälle nahestehender Bezugspersonen, krisenhafte Trennungen aus einer Partnerschaft, berufliches Scheitern, existentielle Not, Entwurzelung, schwere körperliche und/oder seelische Leiden - können einen Menschen aus der Bahn werfen. Sie bedrohen dabei das seelische Gleichgewicht so sehr, dass eine Fortführung der üblichen Lebensabläufe nicht möglich ist. Die Umwelt hat häufig wenig Verständnisch dafür, fordert baldiges Wieder-Funktionieren, wodurch sich der seelische Druck weiter erhöhnt, es kommt zu sozialen Isolation. Eine Aufnahme in die Psychiatrie für zur Stigmatisierung und verschäft häufig die Situation, bzuw. bei Entlassung aus der Psychiatrie stellen sich die gleichen Probleme wieder ein.

In solchen Krisensituationen braucht der Mensch einen Rückzugsort, in dem er aber auch nicht allein ist, sondern sich menschlich angenommen fühlt und fachlich unterstützt wird.

Die Idee, Entwicklung und Leitung des Projekts:

Der Initiator des Projekts ist Dipl.-Pschologe und Psycholotherapeut Martin Urban. Er hat bereits mehrere alternative sozialpsychologische Eindrichtung aufgebaut und geleitet. Der Psychotherapeut ist Sprecher der Fachgruppe "Klinische Psychologen in der Psychiatrie" im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) und Supervisor mehrerer sozialpsychologischer Einrichtungen. Er hat in Südfrankreich von 2008 bis 2014 ein ähnliches Projekt "Maison d´Espérance" aufgebaut und geleitet.

Der Autor zahlreicher Fachartikel ist ausserdem der Herausgeber von zwei Büchern: "Psychotherapie der Psychosen - Konzentrische Annäherungen an den Weg der Heilung" (Lengerich 2000) und "Bindungstheorie in der Psychiatrie" (Göttingen 2005)
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